Über 70 Besucher in der Sprechstunde mit Dietmar Krause und Minister Dr. Aeikens

Auf Einladung von Dietmar Krause, zu dessen Wahlkreis Aken gehört, besuchte der Umweltminister Sachsen-Anhalts die Elbestadt. Zuerst trafen sich Minister Aeikens und Dietmar Krause mit dem Akener Bürgermeister zu einem Gespräch im Rathaus. Die Hochwasserkatastrophe war selbstverständlich der Schwerpunkt der Diskussion.

Minister Dr. Aeikens und Dietmar Krause


Anschließend hatte Dietmar Krause die Aknerinnen und Akner zu einer öffentlichen Bürgersprechstunde eingeladen. Über 70 Besucher folgten der Einladung in die Akener Bierstuben. Neben dem Minister waren mit Ronald Günther vom LHW und der Vorsitzenden des zeitweiligen Ausschusses für Grundwasserprobleme, Vernässung und Wassermangement Brigitte Take zwei weitere Fachleute vor Ort.

In einer oftmals emotionalen Diskussion wurden verschiedenste Probleme diskutiert. Der Streit um das Schöpfwerk erhitzte dabei die Gemüter besonders. Daher schlug der Minister einen Ortstermin vor in dem man in aller Sachlichkeit die Situation während des Hochwassers vor Ort erläutert. „Die Emotionen sind verständlich, dennoch müssen wir jetzt mit der gebotenen Sachlichkeit die angesprochenen Punkte aufklären und so die Gemüter abkühlen“, erklärte Krause. Überhaupt sei es dem Landtagsabgeordneten wichtig den Dialog mit den Betroffenen zu fördern.

Auf die Grundwasserprobleme angesprochen, erklärte Brigitte Take, dass im Fördertopf dafür noch Gelder offen stehen, dass es aber an der Verwaltung der Kommunen liegt diese zu beantragen und somit abzurufen. Sie kann auch in Aken nur dazu aufrufen diese Hilfe anzufordern.

Viele weitere Themen von der Müllentsorgung bis zu einem zukünftig verbesserten Hochwasserschutz wurden angesprochen. Dietmar Krause sicherte seine Unterstützung auch als Vermittler zu. So will er sich beim Landkreis erkundigen, ob weitere Abholungen von Hochwassermüll möglich sind. Mit dem Umweltminister Dr. Aeikens will Krause baldmöglichst einen Termin am Schöpfwerk abstimmen, damit dieses für die Akener Einwohner wichtige Thema geklärt werden kann.