Dietmar Krause übergibt Flutopfern Bohrmaschinen

Direkte Hilfe ist wichtig
 
Bereits während der Hochwasserkatastrophe unterstütze Dietmar Krause mit seiner Frau und Freunden die Helfer. „Für mich war es selbstverständlich mit anzupacken, wie viele tausende andere Menschen auch. Gerade die Hilfsbereitschaft in der Notsituation zeigt wie toll unsere Gesellschaft zusammen halten kann“, erklärt der Landtagsabgeordnete Krause. Gemeinsam wurde in Kleinpaschleben Essen gekocht und Lebensmittel beschafft um die Hilfskräfte z.B. das THW zu versorgen. „Die THW-ler waren Tag und Nacht auf den Beinen um unserer Region zu helfen, natürlich sorgt man dann gern für deren Verpflegung und kümmert sich um die Hilfskräfte“, so Krause.

Stefan Hemmerling und Dietmar Krause


Nach der Flut ging es im Landtag unter anderem um die Soforthilfen und die eigentlichen Gelder für den Wiederaufbau. Hier wurde gemeinsam mit dem Bund ein Hilfsprogramm aufgestellt, welches in den nächsten Wochen ausgezahlt werden kann.


Dietmar Krause gab sich mit den politischen Entscheidungen allein aber nicht zufrieden. Den Hilferuf der Sportfreunde des TSV Elbe Aken hörte er und reagierte schnell. Mit dem HFC Präsidenten Dr. Michael Schädlich wurde über ein mögliches Benefizspiel gesprochen. Dieser versuchte alles Menschenmögliche die erste Mannschaft des HFC für ein Benefizspiel mit den Akenern zu organisieren. Durch den zeitigen Saisonstart der 3. Liga und den wichtigen Spielen gerade in diesen Tagen für den HFC konnte dies leider nicht klappen. Stattdessen trat am Freitag die Oberligamannschaft des HFC in einem Benefizturnier gegen Aken und Mosigkau an. Dabei wurden 730 Euro zugunsten des TSV Elbe Aken eingespielt.


Ganz persönlich hat Dietmar Krause am Samstag Bürgern in Diebzig geholfen. „Nach so einer Katastrophe fehlt es oft an den einfachsten Dingen, darum habe ich Bohrmaschinen im Wert von 1.900 Euro zur Verfügung gestellt und diese gemeinsam mit dem Bürgermeister Stefan Hemmerling und dem Ortsbürgermeister Michael Scheringer betroffenen Einwohnern von Diebzig übergeben. Vieles bringt man in Sicherheit, aber gerade das Werkzeug was man später als erstes benötigt ist oftmals nicht im Fokus der Opfer, darum möchte ich hier helfen“, erklärt Dietmar Krause.


Die betroffenen Einwohner reagierten erst überrascht und dann sehr positiv. Die Freude über die praktische Aufmerksamkeit war ihnen deutlich anzusehen. Wenn der Landtagsabgeordnete und der Bürgermeister der Gemeinde zusammen vor der Tür stehen wurden dann auch weitergehende Wünsche geäußert. Der Hochwasserschutz soll für die Zukunft durch Überflutungsflächen verbessert werden und die Zufahrtsstraße nach Diebzig soll schnellstens wenigstens notdürftig wieder hergestellt werden. Gerade für letztere Straße will Dietmar Krause am Donnerstag möglichste klare Antworten für die Bürgerinnen und Bürger bekommen. Dazu hat er sich Fachleute an die betroffene Stelle zu einem Vor-Ort-Termin bestellt. Mit dem CDU-Landtagsfraktionsvorsitzenden André Schröder wird ein ausgewiesener Verkehrsexperte ebenso dabei sein wie Vertreter der Landestraßenbaubehörde. Schröder war in der letzten Legislaturperiode Staatssekretär im Verkehrsministerium.


Der Umweltminister Dr. Aeikens wird ebenfalls in dieser Woche die Region besuchen. Dietmar Krause legt großen Wert darauf, dass man miteinander vor Ort spricht und sich auch die Probleme anschaut. „Es ist einfach wichtig, dass wir miteinander an Lösungen arbeiten und das geht am einfachsten wenn man miteinander vor Ort spricht“