Sportfördergesetz auf gutem Weg

Das Sportfördergesetz ist auf einen guten Weg gebracht.


Zur morgigen ersten Beratung zum Entwurf des Gesetzes über die Förderung des Sports im Land Sachsen-Anhalt (Sportfördergesetz) erklärt Dietmar Krause, sportpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion:

„Der Sport ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaft. Sport hat eine hohe Integrationskraft und ist von besonderer Bedeutung für die Gesundheit, die Sozialbeziehungen und die Freizeitgestaltung unserer Gesellschaft. Der organisierte Sport ist der quantitativ bedeutsamste Träger bürgerschaftlichen Engagements in unserer Gesellschaft.

Kernziele des Sportfördergesetzes sind die Förderung bestmöglicher Rahmenbedingungen für den Breiten-, den Leistungs-, Gesundheits- und den Behindertensport sowie die Förderung des Sportstättenbaus.

 

Ein aus Sicht der CDU-Fraktion wesentlicher Punkt ist das ganz neue Verfahren zur Ausreichung von Landesmitteln zur Unterstützung der Sportorganisationen. Dies bedeutet im Kern eine Entlastung des Ehrenamtes und durch die pauschalen Zuschüssen für die Sportorganisationen nach klaren Kriterien eine sinnvolle Abkehr vom bisherigen sehr aufwändigen Zuwendungssystem. Das finden wir gut und richtig.

Eines möchten wir ganz unmissverständlich sagen. Die vom Landessportbund geforderte Ausreichung der finanziellen Zuschüsse des Landes an die Kreis- und Stadtsportbünde sowie die Landesfachverbände durch den Landessportbund nach eigenen Kriterien, lehnen wir kategorisch ab. Der LSB befindet sich im gegenwärtigen Zeitpunkt in der Konsolidierung. Wir sind gut beraten, dem LSB die Last zu nehmen, Empfänger der Zuwendungen und Verwalter der Sportfördermittel zu sein.“

„Die Bereitstellung kommunaler Sportanlagen für eine gebührenfreie Nutzung durch gemeinnützige Sportvereine gehört traditionell zu einem Kernstück kommunaler Sportförderung. Durch das Sportfördergesetz wird nunmehr endlich die alte Verordnung zur Sicherung und Nutzung von Sporteinrichtungen im öffentlichen Eigentum aus dem Jahr 1990 ersetzt“, ergänzt der innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Jens Kolze.